Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost

Rostocker Nasenbären – ESC Berlin 10:4 (1:2, 2:2, 7:0)

 

Geschafft: Nasenbären sind endgültig Tabellenzweiter

 

ROSTOCK      Das Inline-Skaterhockey-Team der Rostocker Nasenbären hatte in der Regionalliga Ost vor dem sonnabendlichen Heimspiel gegen den Eissport- und Schlittschuh-Club (ESC) Berlin noch zwei Möglichkeiten, die restlichen drei Punkte für den Erhalt des zweiten Tabellenplatzes einzufahren. Die Mannschaft um Spielertrainer Christian Ciupka machte alles sofort klar, gewann gegen den direkten Konkurrenten aus der Hauptstadt mit 10:4 (1:2, 2:2, 7:0) und sicherte sich so für das erste Play-Off-Match einen Heimvorteil. „Es war vor der Partie offen, ob wir gegen die sehr starken Berliner erfolgreich sein können“, meinte Routinier Jürgen Brümmer im Nachhinein. „Wir hatten doch einige Besetzungssorgen, mussten auf wichtige Akteure verzichten und waren so nicht eingespielt.“ Zwar ging es dem ESC-Team nur wenig besser, aber die Berliner kamen gut ins Spiel und zogen nach dem 1:1 (12.) durch Sven Richter erst einmal auf 4:1 (34.) weg. Die jungen Rostocker Spieler zeigten anfangs in der Abwehr noch zu viel Respekt vor den körperlich stärker agierenden Gästen. Außerdem gaben die Nasenbären durch undiszipliniertes Spiel auch noch Hilfestellung, kassierten zwischen der 25. und 33. Minute vier Zeitstrafen. Dieses Übergewicht nutzte Berlin. Zum Glück behielten gerade die erfahrenen Rostocker die Übersicht und verkürzten mit Soloeinlagen von Christian Ciupka und Robert Eichelbaum noch vor der letzten Drittelpause auf 3:4 Toren. Klar dann die Rostocker Ansage für die letzten 20 Minuten: Robust, aber diszipliniert in der Abwehr spielen und auf Gelegenheiten zu Gegenstößen lauern. „Das Vorhaben wurde fast perfekt umgesetzt. Die Berliner waren vor allem in der Offensive mit ihrem Latein am Ende“, freute sich auch der Coach über den unerwartet deutlichen Erfolg. Christian Ciupka (3 Treffer) und Jürgen Brümmer (4) steuerten in Kombination im letzten Spielabschnitt die sieben Tore für den Sieg bei. „Insgesamt trotzdem ein gutes Teamwork, wobei die erfolgreichen Schützen all ihre Routine nutzten“, war Torwart Marco Sonnenberg mit seinen Vorderleuten zufrieden. Eine gute Mannschaftsleistung, weil auch die jungen Akteure sich mit jeder Minute steigerten und die vom Trainer vorgegebenen Aufgaben erfüllten. So können die Rostocker Nasenbären das letzte Heimspiel der Vorrunde am Samstag gegen die Spreewölfe aus Berlin in aller Ruhe angehen.

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Rostocker Nasenbären:   Marco Sonnenberg, Theresa Zick - Christian Ciupka (4 Tore/ 2 Vorlagen), Robert Eichelbaum (1/0), Florian Fiedler, Tom Kutschera, Jürgen Brümmer (4/2), Sven Richter (1/0), Thomas Laatz (0/1), Marcel Heller, Andreas Schultze.

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