Regionalliga Ost

Spreewölfe Berlin - Rostocker Nasenbären 6:11 (3:3, 0:5, 3:3)

 

Sechs Treffer - Michal Bezouska fast im Alleingang

 

BERLIN      Ein ganz starkes zweites Drittel reichte den Rostocker Nasenbären in der Regionalliga Ost für Inline-Skaterhockey, um bei den heimstarken Spreewölfen in Berlin zu einem 11:6 (3:3, 5:0, 3:3) zu kommen. Das Team um Spielertrainer Christian Ciupka festigte damit nicht nur den zweiten Tabellenplatz (24 Punkte aus 11 Spielen), sondern realisierte fast schon das Saisonziel, einen der vier Play-Off-Plätze zu erlangen. „Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen die gut eingestellten Spreewölfe“, so der Rostocker Coach im Nachhinein. „Nur im zweiten Drittel gelang unserer Mannschaft, das Spiel an sich zu reißen, kein Tor zuzulassen und selbst fünf Treffer zu markieren. Überragend dabei Michal Bezouska.“ Zunächst legten aber die Hausherren mit 1:0 (4.) und 3:2 (17.), aber durch drei Treffer des sich in Topform befindlichen tschechischen Nationalspieler Michal Bezouska begann alles wieder von vorne. Die Rostocker Nasenbären hatten sich an die Betonfläche im Berliner Poststadion gewöhnt und zogen auf 8:3 (40.) weg. Wieder steuerte Michal Bezouska zwei Treffer bei. Außerdem trafen Sascha Hainke (2) und Sven Richter. Wer jetzt glaubte, dass das Match entschieden war, hatte aber die Kampfkraft der Hausherren unterschätzt. Die Spreewölfe setzten den Nasenbären mit zwei Toren zum 5:8 (44.) im letzten Spielabschnitt noch einmal mächtig zu. Erst Johannes Kuhlmey, erneut Michal Bezouska und Youngster Steven Gruhlke machten den Rostocker Sack für drei Punkte ganz zu. „Die gleichzeitige Penalty-Niederlage des Berliner Eissport- und Schlittschuh-Clubs in Leipzig sorgte dafür, dass unser Team vor den letzten drei Heimspielen der Vorrunde mit etwas Luft den zweiten Platz ausbauen konnte“, informierte Christian Ciupka mit Zufriedenheit. Die Nasenbären haben so vier Zähler Vorsprung auf den ESC und sieben auf die Spreewölfe. Beide Berliner Mannschaften müssen zu den Rückspielen am 10. und 17. September noch im WIRO-Sportcenter in Toitenwinkel antreten. Vorher kommt es an gleicher Stelle am 3. September auch noch zum Rückspiel gegen die SG StraTuS Berlin. Halten die Nasenbären den zweiten Platz, dann starten sie mit einem Heimspiel in die Play-Off-Runde.

kudr

Rostocker Nasenbären: Marco Sonnenberg - Christian Ciupka, Robert Eichelbaum (kein Tor/1 Vorlage), Steven Gruhlke (1/0), Sven Richter (1/1), Thomas Laatz, David Pizzini, Michal Bezouska (6/2), Ronny Marquardt (0/1), Johannes Kuhlmey (1/0), Sascha Hainke (2/2).

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