Regionalliga Ost

Rostocker Nasenbären – Bravehearts Berlin 16:3 (5:1, 4:0, 7:2)

 

Rostocker Nasenbären geben erneut Vollgas

 

ROSTOCK      „Der deutliche Erfolg unserer Männer gegen den Tabellenletzten Bravehearts aus Berlin ist nicht unbedingt der Maßstab für die Regionalliga Ost, aber er war wichtig, um das Saisonziel Play-Off-Runde zu erreichen“, war Spielertrainer Christian Ciupka doch zufrieden. Die Rostocker Inline-Skaterhockey-Cracks hatten in Berlin nur knapp mit 9:8 gewonnen und jetzt im Rückspiel mit dem 16:3 (5:1, 4:0, 7:2) doch unterstrichen, dass der Unterschied zwischen beiden Mannschaften deutlich größer ist. „Bei etwas mehr Konzentration im Abschluss wäre sogar ein noch höherer Erfolg möglich gewesen.“ Der Nasenbären-Coach hatte diesmal noch mehr Personal im Angebot als nötig, entschied sich dann aber nur für drei Reihen und zwei Torhüter. Weitere Akteure mussten daher auf der Tribüne Platz nehmen. Die nahmen es gelassen und feuerten mit knapp weiteren 100 Zuschauern im WIRO Sportcenter in Toitenwinkel die Teamkollegen an. Alle sahen nur bis zum 2:1(4.) eine Partie auf Augenhöhe. Danach legten die Hausherren richtig los und lösten sich schon mit dem 5:1 noch 20 Minuten von den Gästen. Jürgen Brümmer und Jan Schneider, der am Ende auch als „Spieler des Tages“ gewählt wurde, markierten in dieser Phase je zwei Treffer, den fünften legte Sven Richter noch drauf. Im zweiten Drittel folgten bis zum 8:1 (30.) drei weitere Tore für den endgültigen Sieg. Erneut trafen Jürgen Brümmer, Jan Schneider und dazu noch Robert Eichelbaum. Dann eine zehnminütige Flaute. Erst unmittelbar vor der zweiten Pause loggte Florian Stockel zum 9:1 ein. Der letzte Spielabschnitt wurde dann ein „Schaulaufen“ in der Kombination Christian Ciupka als Vollstrecker und Jürgen Brümmer als Vorlagengeber. Gleich viermal klappte es zwischen den beiden Routiniers der Nasenbären mit einem Torabschluss. Den „Rest“ besorgten dann Jan Schneider mit seinem vierten Treffer an diesem Tag, David Pizzini mit einem schönen Solo und erneut auch wieder Sven Richter. Bis zum Schlusssignal gaben die Rostocker Nasenbären Vollgas und sind nach zehn von 14 Partien mit 21 Punkten als aktueller Tabellenzweiter fast schon in den Playoffs der besten vier Mannschaften. „Wir können rein rechnerisch noch scheitern, wenn wir die ausstehenden Vergleiche allesamt verlieren“, so Christian Ciupka vorsichtig optimistisch. „Die Spreewölfe haben es am Sonntag mit dem 10:9 nach Penaltyschießen gegen den Favoriten ESC Berlin bewiesen, wie es gehen kann.“ Und zweimal müssen die Nasenbären noch gegen die Wölfe aus der Hauptstadt antreten. Außerdem stehen noch die Heimspiele gegen den besagten ESC und StraTuS aus Berlin an. Die Nasenbären schielen durchaus bis zum Abschluss Vorrunde auf den gegenwärtigen zweiten Tabellenplatz, würde der doch zunächst ein erstes Play-Off-Match in eigener Halle bringen.

kudr

Rostocker Nasenbären:     Marco Sonnenberg, Matthias Burmeister - Christian Ciupka (4 Tore/ 2 Vorlagen), Robert Eichelbaum (1/0), Jan Schneider (4/1), Florian Stockel (1/1), Steven Gruhlke (0/1), Sven Richter (2/1), Felix Birkholz, Jörn Rydin (0/1), Jürgen Brümmer (3/5), Thomas Laatz (0/2), David Pizzini (1/0), Tom Kutschera.


Jan Schneider rechts im Bild

Als Spieler des Tages markierte Jan Schneider vier Treffer für die Rostocker Nasenbären und legte einmal für Sven Richter auf.

Foto: Verein/Freya Hagen

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