ISH-Liga Berlin-Brandenburg der Jugend U16

Rostocker Nasenbären – TG Sputniks/Löwen Fredersdorf 5:6 (0:3, 4:0, 1:3)

 

Fabian Herzog an allen Toren beteiligt

 

ROSTOCK      Das Trainer-Fazit von Jürgen Brümmer fiel so aus: „Wer in der Halle war, sah von beiden Mannschaften Skaterhockey vom Feinsten. Nur die Niederlage für uns gegen die TG Sputniks/Löwen Fredersdorf war unnötig. Es ging schnell zur Sache. Die Gäste aus Brandenburg gewannen sehr glücklich.“ Statt des 5:6 (0:3, 4:0, 1:3) hätte auch die Jugend U16 der Rostocker Nasenbären als Sieger vom der Fläche gehen können. Ja eigentlich müssen, denn Chancen für weitere Rostocker Treffer gab es genug. Statt sie aber zu nutzen, standen die Nasenbären mit dem 0:3 im ersten Dritte „gleich mit dem Rücken zur Wand“. Trainer Jürgen Brümmer stellte die Reihen um. Die Gastgeber spielten jetzt wie aus einem Guss und holten sich durch Treffer von Bjarne Unger, Fabian Herzog (2) und Nils Herzog mit 4:3 die Führung. Insgesamt war Kapitän Fabian Herzog an allen Toren beteilig. Am Ende entschied dann aber der größere Willen und die Kraftreserven für die Gäste. Die Brandenburger glichen aus und holten sich mit 5:4 (41.) die Führung zurück. In Überzahl sorgte Caja Fittkau für den Ausgleich zum 5:5. Am Ende traf dann nur noch die Teamgemeinschaft. „Unser Spiel stand unter keinem guten Stern“, versuchte der Rostocker Coach abschließend die Niederlage zu erklären. „Die Ausfälle von Torwart Ringo Ulbrich sowie den Spielern Jeremy Richter, beide waren im Trainings-Camp in Tschechien, und Eric Tackmann (früher Kutschera) nach Daumenbruch konnten nicht ganz kompensiert werden. Zwei Tore aus sieben Überzahlsituationen waren da auch zu wenig.“ Die Nasenbären-Jugend hatte sogar die größere Anzahl von Torchancen und in Paul Jonas Burow auch einen stark haltenden Torwart. Es reichte aber nicht.

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Rostocker Nasenbären:   Paul Jonas Burow – Fabian Herzog (2 Tore/ 3 Vorlage), Max Oehler, Caja Fittkau (1/0), Nils Herzog (1/0), Benett Tyler Musch , Bjarne Unger (1/1), German Schlegel, Kjell Unger.

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