Starke Nasenbären-Reserve zum Abschluss der Vorrunde

Regionalliga Ost: Rostocker Nasenbären II
Rostocker Nasenbären II – Red Devils Berlin 10:11 (3:5, 4:3, 3:3)


Rostock
Was die Reservisten der Rostocker Nasenbären bei fast kompletter Besetzung, nur einige junge Akteure fehlten durch die Schulferien, leisten können, wurde im letzten Heimspiel richtig deutlich sichtbar. Gegen den Tabellenzweiten der Regionalliga Ost (Staffel B) Red Devils aus Berlin unterlagen die Rostocker Inline-Skaterhockey-Cracks sehr unglücklich mit 10:11 (3:5, 4:3, 3:3). Gegenüber der 3:28-Niederlage im Hinspiel war das eine Steigerung um mehr als 100 Prozent. Die Berliner Gäste konnten am Ende der 60 Spielminuten froh sein, das die Hausherren den orangenen Ball zu oft an Latte oder Pfosten des Berliner Kasten knallten. So spielten die Gastgeber von Beginn an auf Augenhöhe, waren aber im ersten Drittel besonders in der Defensive nicht immer aufmerksam genug. Dem 3:5 folgte im zweiten Teil eine Aufholjagd der Nasenbären, die hier mit 4:3 erfolgreich war, aber nur für den Anschluss reichte. Beim 3:3 im letzten Spielabschnitt wollte der Ausgleich einfach nicht gelingen. So kamen die gut 100 Zuschauer in der OSPA Arena nicht mehr in den Genuss eines Penalty-Schießens. „Einsatz, Tempo und Taktik stimmten bei unserer Mannschaft. Es war mehr drin. Unsere Reservisten hätten sich selbst belohnen können“, so Trainer Christian Ciupka. „Im letzten Spiel der Vorrunde hat unser Team doch noch einmal gezeigt, was es kann. Ich hoffe, das ist auch eine Motivation für die nun folgenden sechs Begegnungen gegen die drei letzten Teams aus der Staffel A dieser Regionalliga ist.“ Die Rostocker Nasenbären bleiben mit nur einem 8:6-Sieg gegen Bravehearts Berlin zwar Tabellenletzter, nehmen die drei Siegpunkte vielleicht aber mit in die Play off, wenn die Berliner Vierter bleiben sollten. „Egal, welche Spiele und deren Ergebnisse dann mitgenommen werden, die Leistung von Samstag muss der Maßstab für das Restprogramm sein“, meinte auch Kapitän Felix Birkholz abschließend. Er lobte vor allem das Herangehen des gesamten Teams und noch einmal ausdrücklich seinen jungen Keeper Eryk Heinze, der zuletzt etwas angeschlagen war, aber trotzdem wieder aus Heringsdorf von der Insel Usedom anreiste und sich zwischen die Pfosten stellte.

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Rostocker Nasenbären II: Eryk Heinze – Felix Birkholz (1 Tor/ 2 Vorlagen), Erik Wacke, Marcel Heller (0/1), Thomas Laatz (1/0), Lukas Richter, David Pizzini, Florian Stockel (3/0), Mirko Bardehle (0/1), Johannes Kuhlmey (2/1), Robert Eichelbaum (3/3), Clemens Germann.





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