Nasenbären mit unnötiger Pleite bei den Devils

SG Langenfeld Devils - Rostocker Nasenbären 6:5 (0:1, 5:1, 1:3)


LANGENFELD, 06.06.2015
Die Rostocker Nasenbären kassierten in der zweiten Bundesliga Nord für Inline-Skaterhockey ihre vierte Niederlage. Beim bis dato Tabellenletzten SG Langenfeld Devils wurde mit 5:6 (1:0, 1:5, 3:1) unnötig verloren, so dass das Siebener –Feld in dieser Liga sich noch weiter zusammenschiebt. Mit 12 Punkten bleiben die Rostocker Cracks als Tabellendritter noch im Kreise der vier Mannschaften, die die Play-Off-Runde erreichen können. Aber die letzten vier Auswärtsspiele werden in keiner Weise leichter. Bis auf Hannover Hurricanez (5 Punkte) und die die SG Langenfeld Devils (6 Punkte) liegen die anderen Kontrahenten von den Sauerland Steel Bull (11), TGW Kassel Wizards (15) und Mendener Mambas (13) fast gleich auf und haben noch mehr Möglichkeiten (sprich Spiele), um Punkte zu sammeln. So wird es für die Nasenbären eng, im zehnten Jahr des Bestehens noch weitere Heimspiele zu haben. Die Philosophie von Vereinschef und Spielertrainer Christian Ciupka, dass weniger Spieler mehr für eine gute Leistung sind, ging in Langenfeld wieder einmal nicht auf. Mit nur neun Rostocker Akteuren konnte die volle Bank der Gastgeber (17) nicht bezwungen werden. „Es lag nicht an der Leistung und am Können der einzelnen Spieler. Bei uns hapert es zeitweise am Zusammenspiel“, begründete Christian Ciupka den Spielausgang. Die Gäste von der Küste erzielten durch Tim Marek nach Vorarbeit von Michal Bezouska zwar das 1:0 (3.), waren dann aber schon mit ihrem Abschluss-Latein im ersten Drittel am Ende. Selbst ein dreimaliges Überzahlspiel reichte den Rostockern nicht aus, um weitere Tore bis zur ersten Drittelpause zu markieren. Hier hätte es schon 4:0 oder gar 5:0 stehen müssen. Nach dem 1:1 durch die Einheimischen erzielte Michal Bezouska durch einen Alleingang zwar die erneute Führung zum 2:1 (27.), aber danach war in der Defensive der Nasenbären Landunter und in der Offensive für weitere Treffer wieder Flaute. Die Devils nutzten vor allen die Strafzeiten der Gäste, um mit 5:2 in die Vorhand zu kommen. Der letzte Spielabschnitt ging dann mit 3:1 zwar an die Nasenbären, aber das Match wurde trotz weiterer Torchancen nicht gewonnen. Zunächst führten die Treffer von Arthur Lemmer, Erik Heiduk und Florian-Abraham Brink zum 5:5 (48.), aber den letzten Treffer erzielten die Hausherren. Auch hier bekamen die Rostocker Nasenbären in den zehn Schlussminuten den orangenen Ball nicht mehr am Keeper der Devils vorbei. „Es war einfach nicht unser Tag“, so das Fazit vom Vereinschef, der sich sicher ist, dass die nötigen Punkte für das Play Off noch eingefahren werden.
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Rostocker Nasenbären:  Tobias John – Christian Ciupka (kein Tor/keine Vorlage), Klemens Kohlstrunk, Michal Bezouska (1/1), Tim Marek (1/1), Arthur Lemmer (1/0), Erik Haiduk (1/0), Florian-Abraham Brink(1/0), Robin Marek, Arthur Lemmer (1/1).

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