Nasenbären fehlt am Ende der sichere Abschluss

Rostocker Nasenbären – Sauerland Steel Bulls10:13 (1:3, 6:4, 3:6)


ROSTOCK, 30.05.2015

Nur wenn die Rostocker Nasenbären in der zweiten Bundesliga Nord für Inline-Skaterhockey einen der ersten vier Plätze belegen, können die Fans auf weitere Spiele  in der OSPA Arena hoffen. Ansonsten ist das Heimspiel-Kontingent für die Saison 2015 mit dem Match am Sonnabend gegen die Sauerland Steel Bulls ausgeschöpft. Die Hausherren unterlagen hier vor 200 Zuschauern knapp mit 10:13 (1:3, 6:4, 3:6) und verschlechterten so ihre Situation für das Erreichen der Play-off-Runde etwas. „Es war eine Partie von zwei Teams, die auf Augenhöhe agierten. Die Gäste aus dem Sauerland waren diesmal etwas spritziger und vielleicht auch sicherer in der Kombination und auch im Zusammenspiel“, so die Einschätzung von Spielertrainer und Vereinschef Christian Ciupka. „Unsere beiden Mannschaften sind die Wundertüten der Liga. Erst mit dem Anpfiff, weiß man wer wirklich spielt. Und diesmal waren die Steel Bulls vielleicht etwas besser besetzt.“ Letztendlich fehlte den Einheimischen etwas die Kombinationssicherheit, weil die Aufstellung der Nasenbären unter anderem ohne Jan Michalek, Karol Bartanus und auch Eric Haiduk wieder eine andere war. Auf der anderen Seite überragend dabei der Goalie Jonas Mohr. Der frühere Keeper der deutschen Auswahl zog den angreifenden Nasenbären immer wieder den Nerv für einen sicheren Abschluss. Die Steel Bulls setzten sich so mit 3:0 (13.) ab. Erst danach nutzte Michal Bezouska auf Vorlage von Tim Marek eine Gelegenheit für den 1:3-Anschlusstreffer. Deutlich besser dann für die Gastgeber der zweite Teil der Begegnung, der mit 6:4 an die Nasenbären ging. Christian Herrmann, Robin Marek und Arthur Lemmer erzielten die nächsten Treffer für die 4:3-Führung. Florian-Abraham Brink mit zwei Toren und Michal Bezouska mit einem Treffer sorgten für die Führung bis zum 7:6 (37.), die die Gäste aus dem Sauerland aber noch kurz vor der zweiten Drittelpause wieder ausgleichen konnten. In der zweiten Minute des letzten Teils der Begegnung dann durch Florian-Abraham Brink der letzte Rostocker Vorsprung. Danach hatten erneute die Sauerländer etliche Vorteile. Sie machten daraus ein 12:8 (55.) und spielten das Match dann kontrolliert runter. Den Cracks aus der Hansestadt gelang nur noch durch ein typisches Tore von Kapitän Christian Herrmann und den dritten Treffer von Michal Besouzka in dieser Partie eine Ergebniskosmetik. „Wir vergaßen das Spiel aus dem zweiten Drittel fortzusetzen. Jeder versuchte zu viel im Alleingang“; so der Kommentar von Kapitän Christian Herrmann. „Dabei ließen wir die eine oder andere Möglichkeit für weitere Treffer aus. Der sichere Abschluss fehlte“, konstatierte der Kapitän, dem es auch nicht immer gelang, seine Nebenleute für eine sichere Abwehr zu formieren. Nach dieser durchaus vermeidbaren Niederlage haben die Rostocker Nasenbären weiterhin 12 Punkte auf ihrem Tabellenkonto und bleiben punktgleich mit Menden auf Platz 2 in der Staffel Nord. „Jeder kann jeden schlagen, so werden wir aus den noch folgenden fünf Auswärtsbegegnungen sicher noch Punkte holen und die Play-Offs erreichen“ ist sich Christian Ciupka aber sicher. „Es wird noch weitere Heimspiele geben.“
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Rostocker Nasenbären:  Tobias John – Christian Herrmann (2 Tor/ 1 Vorlage), Christian Ciupka, Jürgen Brümmer (0/1), Klemens Kohlstrunk, Paul Stratmann, Michal Bezouska (3/3), Tim Marek (0/1), Arthur Lemmer (1/0), Florian-Abraham Brink(3/1), Robin Marek (1/1).

Rostocker Nasenbären

Mit drei Toren und drei Vorlagen gegen die Sauerland Steel Bulls kommt Michal Bezouska jetzt auf 25 Punkte in der Spielerstatistik. In der Scorerliste der zweiten Bundesliga Nord bringt ihm dies vorerst auf Platz 2 dieser Wertung.
Foto: Freya Hagen.
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