Nasenbären wollen als und verlieren in der Schlussphase

Rostocker Nasenbären II – Spreewölfe Berlin II 7:10 (3:5, 3:0, 1:5)


Rostock, den 03.05.2015
Die jungen Rostocker Nasenbären der zweiten Mannschaft waren in das Regionalliga-Match gegen die Reserve der Spreewölfe aus Berlin gegangen, um sich für die 1:10-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. Dies gelang noch nicht, die Gastgeber verloren diesmal mit 7:10 (3:5, 3:0, 1:5) aber deutlich knapper. „Insgesamt war es trotz der Niederlage lange eine Partie auf Augenhöhe“, meinte Verteidiger Erik Wacke, der selbst einmal traf und einmal vorlegte. „Als wir aber in der Schlussphase volles Risiko für einen Sieg gingen, wurden wir ausgekontert.“ Das erste Drittel ging zunächst an die Berliner, die sich mit zwei Toren in Führung brachten und trotz des Anschlusses der Nasenbären zum 2:3 (14.) den knappen Vorsprung mit dem 5:3 hielten. Der zweite Teil war klar das Spiel der Hausherren, die sich durch drei blitzsaubere Treffer mit dem 6:5 (34.) in die Vorhand brachten, aber bis zur zweiten Pause nicht weiter nachlegten. Das sollte sich dann rächen, als die Spreewölfe im letzten Spielabschnitt mit einem verdeckten Schuss und aus dem Gewühl heraus erneut in Führung gehen konnten. Als Nasenbären-Youngster Tom Kutschera mit einen mutigen Alleingang den Ball per Rückhand in den Winkel des Berliner Tors balancierte, kam mit dem 7:7 (46.) wieder Hoffnung auf. Aber die Gäste waren in den zehn Schlussminuten deutlich cleverer und nutzten nach der 8:7-Führung die offene Spielweise der Nasenbären für den Sieg. „Wir sind natürlich enttäuscht über diese Niederlage, hatten aber trotzdem eine Menge Spaß bei diesem Spiel. Es klappt auch noch mit dem Erfolg“, ist sich Erik Wacke sicher.
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Rostocker Nasenbären II:  Jacobs Tommy – Erik Wacke (1Tor/ 1 Vorlage), Robert Eichelbaum (1/1), Marcel Heller (0/1), Thomas Laatz (1/0), David Pizzini, Florian Stockel (1/0), Ole Gau, Yannick Möbius (0/1), Tom Kutschera (1/0), Mirko Bardehle (2/2).

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