Deutliche Steigerung, aber noch kein Sieg

Rostocker Nasenbären II - ESC Berlin 4:8 (1:4, 2:3, 1:1)


Rostock, den 26.04.2015
Die junge Rostocker Nasenbären unter Anleitung einiger gestandenen Männern lieferte im Heimspiel der Regionalliga Ost gegen den favorisierten ESC Berlin eine ordentliche Leistung ab, auch wenn dieses dritte Inline-Skaterhockey-Match erneut mit 4:8 (1:4, 2:3, 1:1) verloren wurde. Das Reservistenteam der Gastgeber hatte diesmal drei Reihen und einen Keeper zur Verfügung, die aber nicht gleich richtig bei der Sache waren. Die Berliner nutzten diese anfängliche Schlafmützigkeit, zogen gleich auf 4:0 (9.) weg und legten so den Grundstein für ihren am Ende wohl verdienten Gesamterfolg. Die Nasenbären fingen sich dann vor eigenem Publikum, kamen im ersten Drittel aber nur zum 1:4-Anschluss durch einen schönen Solo-Treffer von Kapitän Robert Eichelbaum. „Nach diesem Rückstand steigerte sich unsere Mannschaft aber um etliche Prozent und bot den Gäste eine ausgeglichene Partie“; meinte Verteidiger Erik Wacke nach dem Match. „Besonders schön war, dass Ole Gau als ein Nasenbären-Eigengewächs seinen ersten Treffer bei den Männern erzielte.“ Vorher hatte Berlin auf 5:1 erhöht und erneut Robert Eichelbaum nach Vorarbeit von Lukas Richter auf 2:5 (29.) verkürzt. Mit dem 3:7 nach dem zweiten Teil war das Match aber gegen die Rostocker entschieden, denn das ESC-Team konnte noch auf 8:3 (46.) erhöhen, eher die Hausherren mit dem 4:8 (49.) durch Erik Wacke in Gemeinschaftsarbeit mit Thomas Laatz den Endstand herstellten. „Alles in allem lieferten wir aber eine Leistung ab, die erwarten lässt, dass unser Punktekonto in diese Saison nicht leer bleiben wird“, so der letzte Torschütze.
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Rostocker Nasenbären II:  Tommy Jacobs – Robert Eichelbaum (2 Tore/ keine Vorlage), Erik Wacke (1/1), Mirko Bardehle, Thomas Laatz (0/1), Ole Gau (1/0), Lukas Richter (0/1), German Klemens, Marcel Heller, Tom Kutschera, Yannick Möbius, Florian Stockel, David Pizzini.
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