Nasenbären-Neuling Tim Marek kaum zu stoppen

Duisburg Ducks II - Rostocker Nasenbären 5:12 (0:3, 2:8, 3:1)

DUISBURG, 18.04.2015
Hatten die Rostocker Nasenbären vor Jahresfrist bei den Duisburg Ducks II in der zweiten Bundesliga noch mit 5:12 verloren, so ließen sie diesmal nicht anbrennen. In der zweiten Runde des Inline-Skaterhockey-Pokals gewannen die Rostocker gegen den jetzigen Landesligisten klar mit 12:5 (3:0, 8:2, 1:3) und drehten so den Spieß um. „Wir erspielten uns mit dem 8:1nach gut 30 Minuten eine komfortable Führung und lagen auch beim 11:2 nach dem zweiten Drittel noch deutlich vorne“; schildert Kapitän Christian Herrmann den Spielverlauf. „Da die Gastgeber recht robust zur Sache gingen, riskierten wir keine weitere Verletzung und zogen lieber einmal mehr zurück. So kamen die Enten im letzten Teil noch zu drei weiteren Treffern.“ Vorher hatte schon Neuzugang Michael Besouzka mit dem Gegner solchen Kontakt gehabt, dass er mit Diagnose auf Nasenbeinbruch und einem Cut über dem rechten Auge ausschied und im Krankenhaus behandelt werden musste. Der frühere tschechische Nationalspieler im Rollschuh-Hockey begann in seinem neuen Metier wie die Feuerwehr und brachte die Nasenbären mit 2:0 (9.) in Führung. Auch danach hatte er bis zur Verletzung noch die eine oder andere Möglichkeit vor dem Schläger. „Auf Rollschuhen wird mit dem Puck gespielt. Beim Hockey auf Inline-Skatern ist es der kleine Ball. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen“, meinte der 28-Jährige auf der gemeinsamen Rückfahrt mit seinem Team. Während seiner Behandlung im Krankenhaus hatten die anderen Rostocker den Einzug in die dritte Runde des ISHD-Pokals perfekt gemacht. Vor allem Tim Marek war in seinem ersten Spiel für die Nasenbären mit zwei Toren und drei Vorlagen nicht zu stoppen. Ihm stand in keiner Weise Jan Michalek nach, der sogar dreimal traf und einmal auflegte. Insgesamt eine gute Leistung der Nasenbären, denn auch die beiden Nasenbären-Neuling Robin Marek und Florian-Abraham Brink sowie Viatcheslav Koubenski im ersten Saisonspiel fügten sich nahtlos ein. „Auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Ich hoffe, dies wirkt sich dann schon auf unsere zahlreichen Heimspiele bis Ende Mai aus“; ist auch Vereinschef Christian Ciupka zuversichtlich. Wie alle Nasenbären-Fans hofft er jetzt in der dritten Pokalrunde auf die Zulosung eines attraktiven Gegners aus der ersten Bundesliga und auf ein Heimspiel in der OSPA Arena.
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Rostocker Nasenbären:  Tobias John, – Christian Herrmann (kein Tor/ 1 Vorlage), Christian Ciupka (0/2), Klemens Kohlstrunk (1/1), Tim Marek, (2/3) Florian-Abraham Brink (2/0), Jan Michalek (3/1), Michal Besouzka (2/0), Viatcheslav Koubenski (1/0). Robin Marek (1/1) .

Nasenbären Pokal 2 Runde

Bei den Enten in Duisburg kamen Kapitän Christian Herrmann, Florian-Abraham Brink, Jan Michalek, Tim Marek, Christian Ciupka und Klemens Kohlstrunk (hinten von links) sowie Robin Marek und Tobias John (vorne von links) im ISHD-Pokal eine Runde weiter. Auf dem Foto fehlen noch Michal Besouzka und Viatcheslav Koubenski.
Foto: Angela Steinbacher
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