Torchancen nicht genutzt und verloren

Malchower Wölfe - SG Rostock Kodiaks/REC 7:3 (4:0, 2:1, 1:2)


MALCHOW, den 02.11.2014
Es kommt auch in der Ostseeliga der Eishockey-Cracks vor, dass es mal etwas ruppiger zugeht. Wenn der Unparteiische dann aber von der ersten Minute an überfordert und nicht Herr der Lage ist, dann läuft einiges schief. So sahen die zahlreichen Zuschauer am Sonntag zwischen den gastgebenden Malchower Wölfen und der SG Kodiak/REC aus der Hansestadt nicht unbedingt Werbung für diesen Sport. Die 3:7-Niederlage der Rostocker ist aber nicht darauf zurückzuführen. „Während Malchow aus wenigen Möglichkeiten viel machte, bekamen wir trotz guter Möglichkeiten den Puck nicht im gegnerischen Tor unter“, so die Aussage von Kodiak-Chef Mirko Bardehle. Er bezog sich dabei besonders auf das erste Drittel, als Malchow aus fünf Möglichkeiten vier Treffer machte und so schon deutlich auf der Siegerstraße war. Rostock traf hier gar nicht. Ansonsten spielten beide Teams auf Augenhöhe, was auch das 1:2 und 2:1 in den beiden anderen Spielabschnitten zeigten. „Der 0:4-Rückstand war aus unserer Sicht sehr bitter“, so auch Felix Birkholz, der insgesamt Treffer markierte. „Hätten wir all unsere Chancen genutzt, wäre die Niederlage nicht nötig gewesen.“

SG Rostock Kodiaks/REC:   Volker Wuttig, Thomas Kittler - Christopher Gundlach (1 Tor/ keine Vorlage), Gunnar Bandlow, Thomas Arndt, Jörg Müller (1/1), Matthias Wieck - Mirko Bardehle, Felix Birkholz, Jan Kelbel, Tino Lindstedt, Sven Richter (1/0) und Erik Wacke (0/1).

rkud

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