Nasenbären punkten klar mit Kantersieg

Rostocker Nasenbären I – Bremerhaven Whales 21:5 (7:2, 8:3, 6:0)


ROSTOCK, den 16.08.2014
Im Rückspiel gegen den letztjährigen Mitabsteiger Bremerhaven Whales hatten die Rostocker Nasenbären im Inline-Skaterhockey-Match der zweiten Bundesliga noch eine Rechnung offen, denn die Begegnung an der Nordsee wurde mit 6:10 verloren. Vor 150 Zuschauern in der OSPA Arena gelang am Samstag auch mehr als eine Revanche. Die Hausherren gewannen überlegen mit 21:5 (7:2, 8:3, 6:0) und holten sich so drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt. „Wir haben sehr diszipliniert gespielt, standen gut in der Abwehr und haben aus den Möglichkeiten viele schöne Treffer erzielt“, war Nasenbären-Kapitän Christian Herrmann mehr als zufrieden mit seinen Mitspielern. Er selbst ging mit gutem Beispiel voran, knallte den orangenen Ball dreimal ins Tor der Gäste und gab drei Vorlagen. Zwei seiner Treffer waren typische Herrmann-Kracher, die einfach nicht zu halten waren. Mit vier Toren und zwei Vorlagen schaffte Paul Stratmann in der Partie eine ähnlich gute Quote. Ebenso Christian Ciupka mit je drei Toren und Vorlagen. „Insgesamt eine tolle Teamarbeit, denn es wurden immer der Nebenmann gesucht und meist auch gefunden, der die beste Torschuss-Position hatte“, so Spielertrainer Christian Ciupka. So kamen alle Feldspieler der Nasenbären zu Toren und Vorlagen. Den Rest erledigte der souverän haltende Felix Thomas zwischen den Rostocker Pfosten. Nach dem 1:1 (3.) im ersten Teil des Matches spielten sich die Gastgeber bis zum 7:1 (13.) frei und schalteten dann bis zum ersten Pausensignal einen Gang herunter. Das schönste Tor in diesem Abschnitt war das 6:1, als Paul Stratmann, Jürgen Brümmer und Christian Herrmann eine Dreieckskombination vorführten, die von Letzterem meisterlich abgeschlossen wurde. Ähnliche Überlegenheit beim 8:3 im zweiten Spielabschnitt und spontaner Beifall für das Solotor von Paul Stratmann zum 12:3 (33.). Im letzten Drittel wären vielleicht noch einige Treffer mehr als die sechs befallen. Als sich aber in der 54. Minute der Gästekeeper Pawel Holz-Brzek verletzte und nicht weiterspielen konnte, einigte man sich auf einen „Nichtangriffspakt“ und spielte die Zeit herunter. „Es hätte ein Feldspieler sich umziehen und ins Tor gehen müssen, was unnötige Zeit gekostet hätte“, informierte Christian Ciupka. So wurde die sehr faire und klar entschiedene Begegnung auf diese Art und Weise ordentlich mit insgesamt 60 Spielminuten beendet. Die Rostocker Nasenbären taten nicht nur etwas für ihr Punktekonto, bleiben mit 19 Zählern aber Tabellensiebenter, sie glichen ihr Torverhältnis auch fast aus. Es steht nur noch ein Minustreffer zu Buche.

Rostocker Nasenbären:   Felix Thomas – Christian Herrmann (3 Tore/ 3 Vorlagen), Jörg Müller (4/0), Jürgen Brümmer(2/3), Christian Ciupka (3/3) – David Hördler (1/3), Klemens Kohlstunk (3/2), Paul Stratmann (4/2) und Viatcheslav Koubenski (1/3).
rkud

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