Gastgeber gegen Nasenbären II ohne Gnade

1. Spieltag RLN: SaltCityBoars Lüneburg II – Rostocker Nasenbären II 21:0 (5:0, 7:0, 9:0)



Rostock, 25.03.2014
Die Reservisten der Rostocker Nasenbären hatte ihr erstes Spiel in der neuen Umgebung Regionalliga Nord zu bestreiten. Und diese Partie ging bei den Reservisten der SaltCityBoars in Lüneburg arg daneben. Das Team um Spielführer Felix Birkholz kam mit 0:21 (0:5, 0:7, 0:9) mächtig unter die Räder. Eine Erklärung dafür ist schnell gefunden. Aus einem Kader von fast 20 Akteuren konnte nur neun Spieler aufgeboten werden. Ein etatmäßiger Torhüter fehlte ganz und gar. Da war es eine Frage der Zeit, wann auch die letzten Kräfte bei den Nasenbären schwinden. Entsprechend musste Norman Pentz, er übernahm den ungewohnten Dienst des Keepers, zunächst fünf, dann sieben und im letzten Drittel neun orange Bälle aus dem eigenen Kasten fischen. Die Hausherren schossen aus allen Positionen auf das Tor der Gäste und kannten dabei keine Gnade. „Unser Kader war nicht komplett, da einige Spieler noch in der Eishockeysaison aktiv sind“, erklärte Erik Wacke das Fehlen eines kompletten Teams. „Einige waren noch krank oder arbeitsbedingt verhindert. So wurde das Spiel überhaupt erst möglich, als mit Florian Stockel, Lennart Scheltz, Lukas Richter drei Nachwuchsspieler vom Rostocker EC mit nach Niedersachsen reisten. Trotzdem brachten die Nasenbären den Ball immer wieder ins gegnerische Dritten, scheiterten im Abschluss dann zu oft am ehemaligen deutschen Nationaltorwart Jan Philipp Fiege. Hinzu kam, dass die Schiedsrichter bei zunehmenden Ruppigkeiten auf beiden Seiten vermehrt die Nasenbären bestraften, die Einheimischen aber außen vor ließen. In Unterzahl, die oft ohne Gegentreffer überstanden wurde, war es so noch schwerer, zu einem Ehrentreffer zu kommen. „Wenn man bedenkt, dass wir noch keine Gelegenheit hatten, gemeinsam zu trainieren, klappten viele Dinge schon sehr gut“, schätzte Felix Birkholz abschließend ein. „Auch die drei Neulinge vom REC konnten sich gut in die Mannschaft einbringen. So wird das Rückspiel gegen Lüneburg dann sicher schon ganz anders verlaufen.“

Rostocker Nasenbären II:  Norman Pentz – Felix Birkholz, Erik Wacke, Florian Stockel, Lukas Richter, Christopher Gundlach, Lennart Scheltz, Christian Schulz und Jan Saefkow.
rkud

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