Mit personellem Himmelfahrts-Komando nach Duisburg 

PREVIEW: Do. 09.05.2013, 17.00 Uhr, 9. Spieltag BuLi: IVA Duisburg Ducks I vs. NASENBÄREN I

 

Rostock, 08.05.2013,

Der Ausflug der Rostocker Nasenbären (10./ 5. Punkte) wird am morgigen „Herrentag“ kein fröhlicher, sondern zunächst ein dienstlicher sein. In der ersten Skaterhockey-Bundesliga reist das Team von Trainer Mario Breneizeris ins Ruhrgebiet, um mit den Duisburg Ducks (5./ 15 Punkte) ab 17.00 Uhr in der Halle Süd die Schläger zu kreuzen. Kein leichter Gang, erwiesen sich die „Enten“ zuletzt doch alles andere als lahm, sondern als sehr torhungrig. Sie gewannen beim zweiten Aufsteiger Bremerhaven Whales in einer sehr hart geführten Partie mit 15:7 Toren. „Wir hoffen, dass die Rostocker als Aufsteiger anders zu Werke geht, als ihre Kollegen von der Nordsee“, so Trainer Sven Fydrich. „Da wurde 60 Minuten nur gehackt.“ Das wird sicher nicht vorkommen, denn Rostocks Coach ermahnt seine Männer immer wieder zu „straflosem Spiel“. „Jede Strafe gegen uns bringt uns unweigerlich auf die Verliererstraße“, weiß auch Nasenbären-Kapitän Christian Herrmann. „Das haben wir in den bisher acht Erstliga-Begegnungen schon auskosten dürfen.“ Die Rostocker haben ganz andere Sorgen vor dem Match zu Christi Himmelfahrt. „Mit Patrick Folkert hat sich ein Spieler ganz abgemeldet. Er hält dem Druck in der ersten Bundesliga nicht aus, so seine Begründung. Außerdem fehlen in Duisburg aus unterschiedlichen Gründen mit den Brüdern Søren und Kristian Damgaard, mit Tony Walther, Marco Jagnow und Marek Strzelecki weitere Stammkräfte“, informierte der Nasenbären-Chef Christian Ciupka. „Es werden deshalb mehrere Spieler aus der zweiten Mannschaft nachrücken.“ So hoffen alle, dass es kein „Himmelfahrts-Kommando“ wird und man sich am Ende achtbar aus der Affäre ziehen kann. Zumindest der Rostocker Coach ist halbwegs optimistisch: „Es wird ein ganz schwerer Gang. Aktuell stehen die Duisburger auf Rang fünf, haben aber nur drei Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten HC Köln-West.“ Vielleicht greift Mario Breneizeris erneut selbst zum Schläger, um zumindest so für ein Überraschungsmoment zu sorgen. Die Reserve der Nasenbären (1./12 Punkte) greift dann am Sonnabend wieder das Spielgeschehen der Landesliga-Hamburg ein. Auswärtsgegner sind dann ab 14.30 Uhr in Kiel-Holtenau die Reservisten der Huskies, die sich bisher noch keinen Punkt erspielen konnten und Tabellenneunter sind.

rkud

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