Am Ende zählte nur das Torverhältnis

Eishockey-Landespokal-Finale in Mecklenburg-Vorpommern


Malchow,  04.03.2013,

Zum Abschluss der Eishockeysaison in Mecklenburg-Vorpommern wurde am Sonntag auf dem Malchower Eis der Landespokal ausgespielt, bei dem die Freibeuter vom Rostocker EC als höherklassiger Verbandsligist und der neue Landesmeister Rostock Kodiaks den gastgebenden Malchower Wölfen aufgrund der schlechteren Bilanz in den Spielen gegeneinander und nach Toren den Vortritt lassen mussten. Zunächst musste der Spielplan etwas geändert werden, denn statt der angekündigten acht Vertretungen waren nur fünf Teams zum Pokalkampf bereit. In der einer Runde jeder gegen jeden musste so der Sieger ermittelt werden. Die Rostock Kodiaks legte dabei zunächst gut vor, gewannen gegen Beinhart Klink Die Wikinger mit 4:2 und schlugen auch den Stadt-Konkurrenten REC Freibeuter nach anfänglichem Rückstand mit 3:1 Toren. Als es aber um den Pokal ging, waren die Bären beim 0:4 gegen die Malchower Wölfe nicht auf der Höhe des Geschehens. Da nutze dann der 2:1-Erfolg gegen die Neubrandenburg Blizzards auch nichts mehr. Die Rostocker Freibeuter hatten es dann noch eher in der Hand, den Pokal in die Hansestadt zu holen. Sie gewannen gegen Neubrandenburg mit 4:0 und gegen Klink mit 2:0 und hatten so 4:2 Punkte auf dem Konto. Vor dem entscheidenden Spiel gegen die Wölfe war für das REC-Team durch einen hohen Sieg noch alles drin. Doch der 1:0-Erfolg der Freibeuter über die Wölfe war am Ende zu wenig. Bei jeweils 2:2 Punkten im direkten Vergleich hatten die Wölfe 4:1 Tore, die Freibeuter 2:3 Tore und die Kodiaks 3:5 Treffer, was letztendlich die Platzierung bestimmte.

Alle Ergebnisse auf einen Blick: Kodiaks - Klink 4:2, Freibeuter - Blizzards 4:0, Malchow - Blizzards 4:0, Freibeuter - Kodiaks 1:3, Kodiaks - Malchow 0:4, Freibeuter - Klink 2:0, Kodiaks - Blizzards 2:0, Malchow - Klink 4:0, Malchow - Freibeuter 0:1 und Klink - Blizzards 0:2.

Abschlusstand im Pokalwettbewerb:
1. Malchower Wölfe 6:2 Punkte / 12:1 Tore,
2. Freibeuter Rostocker EC 6:2 / 8:3,
3. Rostocker Kodiaks 6:2 / 9:7,
4. Neubrandenburg Blizzards 2:10 / 2:6
5. Beinhart Klink - Die Wikinger 2:12 / 0:8

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Dritte beim Landespokal-Finale

Meister und Dritter im Landespokal – eine bessere Saison hatten die Rostock Kodiaks noch nicht: Volker Edling, Frank Ernst, Benjamin Kasparek, Marc Biemann, Robert Weigel, Christoph Rossow, Marcel Dachner, Michael Günzel, Marcus Strohschen und Tom Schweizer (hinten v. l.) sowie Erik Wacke, Jörg Müller, Christian Ciupka, Mirko Bardehle und Marko Westendorf (vorne v. l.) nach der Siegerehrung am Sonntag.
Foto: Verein

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