Niederlage nach drei Doppelschlägen der Stichlinge

6. Spieltag Landesliga HH:  NASENBÄREN II 6:9 Schlutup Stichlinge I

 

ROSTOCK, 04.07.2011,    

Zum Spiel der Reserve der Rostocker Nasenbären in der Landesliga Hamburg gegen die Schlutup Stichlinge könnte eigentlich das Fazit der letzten zwei Niederlagen stehen bleiben: „Mehr möglich, aber Torchancen nicht genutzt“. So verlor die Nasenbären-Reserve auch gegen den Tabellenersten nach dem 8:15 im Hinspiel das Heimmatch mit 6:9 Toren und fällt in der vierten Liga auf Platz 6 zurück. Vor allem im ersten und letzten Drittel häuften sich die Rostocker Möglichkeiten, nicht nur auf Augenhöhe zu spielen, sondern auch nach der Anzahl der Treffer gleich zu sein. So zählten die knapp 100 Zuschauer in der Halle in Toitenwinkel schon im ersten Drittel fünf hochkarätige Rostocker Chancen, die aber ungenau abgeschlossen wurden. Dagegen ließ sich Schlutup nicht lange bitten und holte gleich zweimal zum Doppelschlag in der 15. und 16. Minute sowie in der 19. Minute aus. Dem 0:4 folgte wenige Sekunden vor der Drittelpause wenigstens noch das 1:4 durch Tommy Jacobs nach Vorarbeit von Felix Birkholz. Was dann im zweiten Spielabschnitt auf Rostocker Seite zustande kam, war wirklich gut anzusehen. Zunächst fiel das 2:4 (23.) durch Matthias Wiek, dann noch ein Treffer der Stichlinge zum 2:5 (27.) und zwei Tore für die Nasenbären-Reserve. Felix Birkholz schlug zum 3:5 (32.) und zum 4:5-Anschlusstreffer (35.) zu. Gleich zum Beginn des letzten Drittel legte der Kapitän noch nach und glich zum 5:5 (44.) aus. Mit dem 6:5 und 7:5 (47.) als dritter Doppelschlag der Stichlinge war die alte Ordnung aber wieder hergestellt. Die Gäste erhöhten sogar auf 8:5 (49.), ehe der Dauerdruck der Rostocker nur noch das 6:8 (55.) durch einen Alleingang von Robert Eichelbaum, der zwischenzeitlich am Kinn verletzt ausschied und behandelt werden musste, führte. Die Rostocker Nasenbären vergaben weitere gute, zum Teil knochenfreie Möglichkeiten und verloren mit dem 6:9 (58.) endgültig. An den fehlenden Verteidigern lag es, denn die Defensive mit einem starken Marcus Strohchen im Kasten stand recht gut. Es gilt die alte Sportlerweisheit: Wer seine Tormöglichkeiten nicht nutzt, der kann nicht gewinnen.

Rostocker Nasenbären II:  Marcus Strohchen - Felix Birkholz (3 Tore / 1 Vorlage), Robert Eichelbaum (1/0), Tommy Jacobs (1/2), Alexander Zych (0/1), Michael 0de, Olaf Marx, Christoph Karl Matyschiok, Marcel Heller, Marko Westendorf (0/1), Sergej Triebuschneu, Matthias Wieck (1/0), Max Privalov.

rkud

© LUPCOM media