NASENBÄREN zum Kräftemessen bei den Wikingern

PREVIEW 6. Spieltag 2.BuLi-Nord:
Flensborg Vikings I vs. NASENBÄREN I, So. 22.05.2011, 17:00 Uhr

 

Rostock, 19.05.2011,

Momentan läuft es für die NASENBÄREN wirklich gut in der Nordgruppe der 2. Bundesliga. Nach der Auftaktniederlage in Sterkrade, die vor allem dem kleinen Reisekader und der mangelnden Abstimmung und Spielpraxis seinerzeit zugeschrieben werden muss, rollen die Skaterhockey-Cracks aus Rostock nun von einem Ligaerfolg zum nächsten. Und auch am kommenden Sonntag möchten die Jungs um Goalgetter Sascha Hainke und NASENBÄREN-Heißsporn Martin Russnak möglichst gleich die nächsten Zähler einfahren. War letztes Jahr im Oberhaus die Hansestadt Rostock noch der nördlichste Punkt auf der Liga-Landkarte, so müssen sich die Mecklenburger in dieser Spielzeit der Heimat der Vikings „geschlagen geben“ und noch höher hinauf, nämlich nach Flensburg.
Ein Novum bei den Vikings; Ihr Heimat-Verein ist der Dansk Gymnastik Forening Flensborg e.V., ein dänischer Sportverein, der vor fast 90 Jahren gegründet, neben Fußball, Tennis und Boxen auch solch exotischen Sportarten wie Faustball und American Football eine sportlich Heimat bietet. Und so verwundert es nicht, dass die Flensburger eine bunte Truppe, bestehend aus Mitspielern aus Dänemark, Russland, Polen und Deutschland, sind.
Die letzte Saison beendeten die Wikinger sehr erfolgreich auf dem 3. Tabellenplatz der Regionalliga-Nord und stiegen in die 2. Liga auf. Sportlich gesehen ist bei den Männern von der Förde in diesem Jahr jedoch noch etwas Luft nach oben – aus bislang acht Partien steht momentan nur ein einziger Zähler zu Buche. Gegen die Fireballs aus Sterkrade erkämpften die Nordmänner um Teamleiter Sönke Rücker-Greve ein 5:5-Unentschieden. Doch der erste Eindruck könnte täuschen, verloren die Vikings drei ihrer acht Spiele nur knapp mit ein bis zwei Toren Unterschied. Dabei konnte sich vor allem Flügelspieler Johannes Schuller auf Seiten der Flensburger als torgefährlicher Angreifer, mit 15 Treffern und 1 Vorlage hervortun.
NASENBÄREN-Chef Christian Ciupka freut sich auf jeden Fall auf den Trip an die dänische Grenze, sind die Vikings doch für seine Mannschaft ein bislang unbeschriebenes Blatt und eine Herausforderung. Auswärts bislang häufig mit recht kleinem Kader erfolgreich, hofft er, am Sonntag auf den einen oder anderen zusätzlichen NASENBÄR zurückgreifen zu können und so vielleicht mit einer zusätzlichen Reihe agieren zu können.

© LUPCOM media