Unnötige 9:11-Heimniederlage - Der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen

2. Spieltag Landesliga Hamburg: NASENBÄREN II 9:11 HNT Flames Hamburg

 

ROSTOCK,10.05.2011,   

Hoch motiviert wollte die Reserve der Rostocker Nasenbären in der Landesliga Hamburg ein ordentliches erstes Heimspiel bestreiten und dem eigentlichen Favoriten HNT Flames ein Bein stellen. Es klappte trotz neun eigener Treffer nicht, denn die Gastgeber unterlagen dem aktuellen Tabellenzweiten mit 9:11 (0:2, 4:4, 5:5). Ursache für diese eigentliche unnötige Niederlage war der ganz schlechte Start in dieses Spiel. Gleich im ersten Drittel kassierte die Nasenbären-Reserve nicht nur zwei Zeitstrafen, sondern auch zwei Gegentreffer, ohne selbst zum Torerfolg zu kommen. Als sich der Rückstand im zweiten Spieldrittel dann gleich auf 0:4 (21.) erhöhte, mussten die Fans um ihre Mannschaft fürchten. Doch die Truppe um Kapitän Felix Birkholz raffte sich auf, wurde von Minute zu Minute besser und spielte dann bis zum Schlusssignal mit dem Flames auf Augenhöhe. Durch jeweils zwei Tore von Felix Birkholz und Robert Eichelbaum blieb man mit 4:6 in Reichweite. Das setzte sich dann auch im Drittel Spielabschnitt fort. Allerdings konnten die Gäste aus dem Hamburger Randstadtteil Neugraben-Fischbek immer vorlegen und die Rostocker nur reagieren. Dabei reichte es durch ein Tor von Robert Eichelbaum und weitere vier Treffer von Felix Birkholz nur bis zum 9:10 (60.). Im Bemühen der Heimmannschaft, doch noch den Ausgleich zu schaffen, kassierten die Nasenbären zehn Sekunden vor dem Ende noch das 9:11-Endergebnis. Trotz der Niederlage konnten die Gastgeber aber nachweisen, dass sie mit der Konkurrenz in dieser Liga mithalten können. Guter Dinge und wohl fast in gleicher Aufstellung bestreitet die Nasenbären-Reserve am Sonnabend (13:30) bei der Spielgemeinschaft (SG) Hamburg, derzeit Tabellendritter, ihr zweites Auswärtsspiel.

Rostocker Nasenbären II: Marcus Strohschen – Felix Birkholz (6 Tore / keine Vorlagen), Robert Eichelbaum (3/0), Olaf Marx, Michael Ode, Jan Saefkow (0/1), Marcel Heller, Ingo Eggert, Tommy Jacobs (0/1), Anne Hubert, Alexander Zych, Andre Schumann und Karl Matyschiok (0/1).      

K.

© LUPCOM media