NASENBÄREN wollen auf Walfang gehen

PREVIEW: 2. Spieltag 2.BuLi-Nord: NASENBÄREN I vs. Bremerhaven Whales I, Sa. 02.04.2011, 19:00 Uhr,

 

Rostock, 31.03.2011

Ganze sieben Monate ist es mittlerweile her, dass die NASENBÄREN in eigener Halle das letzte Ligaspiel 2010 mit einem starken 7:7-Unendschieden gegen die Highlander Lüdenscheid beendeten. Doch das Warten vieler Fans hat an diesem Wochenende nun ein Ende.
Zum Heimspielauftakt in Liga Zwei erwarten die Warnowstädter mit den Bremerhaven Whales ein für sie ein nahezu unbeschriebenes Blatt. Die Wale konnten sich 2010 am Ende der Saison gegen arrivierte Nord-Zweitligisten, wie die Fireballs Sterkrade und die Jade-Warrior Willhelmshaven behaupten, die sie im Classement hinter sich ließen. Und ähnlich wie die NASENBÄREN verlief der Start der Weser-Wale in die aktuelle Spielzeit alles andere als glatt – schon die erste Partie bei den Holtenau Huskies in Kiel verlor man, trotz aufopferungsvollen Kampfes, am Ende unglücklich und ziemlich frustriert mit 6:2. Doch auch die Mecklenburger wollen und müssen sich, nach der lange Zeit offenen Begegnung gegen die Fireballs Sterkrade, die schließlich mit einer 8:5-Niedelage endete, noch steigern, um nicht gleich im Tabellenkeller festzusitzen.
Dabei hoffen die Rostocker beim Spiel in eigener Halle natürlich auf den einen oder anderen Akteur mehr als noch zuletzt auswärts, um sich mit einer dritten Reihe die eigenen Kräfte möglichst gut einzuteilen und den Gästen so das Leben und Spielen etwas zu erschweren. Das dies sicher nötig sein wird, macht bereits der Fakt deutlich, dass sich die Whales bereits seit Mitte Januar im Kraftraum und beim Konditionstraining quälten und Coach Arwed Krieg seine Mannen so auf die kraftraubende Saison vorbereitete. Zusätzlich verordnete er dem Team am letzen Wochenende noch ein Trainingslager, aus dem die Bremerhavener sowohl physisch als auch mannschaftlich gestärkt hervorgehen wollen. Schaut man sich die Statistiken (2. BuLi-Nord, Saison 2010) der Whales an, so schossen sie in 18 Partien, mit stolzen 147 Treffern, die drittmeisten Tore der Liga und verfügen mit  Oliver Freymark (32 Tore / 18 Vorlagen), Dennis Lutjen (27 T / 14 V), Bennet Lütjen (10 T / 28 V) und Martin Michna (20 T / 11 V) über eine mehr als vorzeigbare Offensive, die zudem in dieser Saison noch um den erfahrenen Mario Breneizeris (18 T / 26 V) verstärkt wird, der vom Ligakonkurrenten Hamburg Sharks an die Weser wechselte. Hinzu kommt, dass bei Bremerhaven nach dem Viertelfinal-Ausscheiden der Eishockey-Zweitliga- Mannschaft „Fishtown Penguins“ aus den Playoffs nun auch noch mit dem einen oder anderen zusätzlichen Akteur für die Whales gerechnet werden muss, der seinen Schläger noch nicht für die Sommerpause in die Ecke stellen will.
Die NASENBÄREN sollten also mehr als gewarnt sein, dass am Samstag eine eingeschworene und gut vorbereitete Truppe auf sie wartet. Mit NASENBÄREN-Torwart Felix Thomas fällt zudem, auf unbestimmte Zeit, auch eine große Identifikationsfigur und Stütze in der Defensive verletzungsbedingt aus. An seiner Stelle werden Alexander Jenjahn und Neuzugang Henry Thode den Kasten sauber halten müssen.
Einziger Vorteil für die Hausherren könnte indes die Spielfläche im Bertha-von-Suttner-Ring sein, die etwas größer ist, als die Gäste es gewohnt sind. Sollte das jedoch das einzige Pfund sein, mit dem man in Rostock wuchern möchte, wird es sicher mehr als das erwartet enge Spiel. Bleibt zu hoffen, dass nach dem Ausklingen der Eishockeysaison nun nach und nach weitere Akteure des NASENBÄREN-Kaders zum Team stoßen können und sich ein geregelter Trainingsbetrieb mit entsprechenden Verbesserungen in Zusammenspiel und Chancenverwertung ergibt. Hoffungen können die Rostocker Fans nicht nur in die zuletzt tolle Performance des Sturmduos Ronny Marquardt / Sascha Hainke setzen, nein, auch Paul Paepke und Christian „Herrminator“ Herrmann sollen nach letzten Informationen bereits am Samstag ins Spielgeschehen eingreifen und die NASENBÄREN verstärken.
Und so sieht auch Vereins-Vorsitzender Christian Ciupka der Heimspiel-Premiere am Wochenende mit gespannter Erwartung entgegen. „Ich wünsche uns natürlich ein schönes und spannendes Spiel mit einem NASENBÄREN-Sieg“ so Ciupka. „Wir wollen, wenn es personell geht, natürlich mit mehr als zwei Reihen agieren, sonst haben wir am Ende gegen konditionsstarke und personell gut aufgestellte Gegner schlechte Karten. Zusätzliche lautstarke Unterstützung wünsche ich mir wie immer auch von unserem treuen Publikum.“
Letzte Woche startete zudem der Verkauf der Dauerkarten für die Saison 2011. Egal ob nun als Geschenk oder für sich selbst, als Oster-Überraschung oder als „Mini-Sponsoring“ für die NASENBÄREN – das Geld ist mit Sicherheit gut angelegt. Faire und transparente Preispolitik war stets ein Markenzeichen der NASENBÄREN, nicht nur am Catering-Stand, sondern auch am Einlass. Genau dort können am Samstag die Dauerkarten zum Preis von 30,- Euro (inkl. wirklich ALLER NASENBÄREN-Heimspiele, wir berichteten) erworben werden. Elektronische Ticketanmeldungen können weiterhin unter der Kontaktadresse:

info@rostocker-nasenbaeren.de

abgegeben werden. Per E-Mail werden dann die Zahlungs- und Versandmodalitäten abgewickelt - Also auf zum Dauerkartenkauf!

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