… Oberhausen gegen Rostock – da war doch ’was?!

PREVIEW:
1. Runde im ISHD-Pokal: Piranhas Oberhausen vs. NASENBÄREN - Sa., 19.03.2011, 13.00 Uhr,

 

Rostock,17.03.2011

Richtig, Rot-Weiß Oberhausen - seines Zeichens ärgster Verfolger des FC Hansa Rostock in Liga Drei - gastierte vor nicht allzu langer Zeit an der Ostseeküste, doch das Spiel endete etwas enttäuschend torlos 0:0.
Das wollen die NASENBÄREN am Samstag natürlich im „Rückspiel“ in fremder Halle besser machen und in der nächsten Runde dann vielleicht schon vor heimischer Kulisse auflaufen, denn was haben wir nicht schon alles für Pokal-Knüller an der Ostsee gesehen! Welch’ Klasse-Mannschaften fanden in diesem Zuge bereits den Weg an die Ostseeküste!
Ein kurzer Rückblick: In ihrer Gründungs-Saison 2006 gastierte Bundesligist „Moskitos Essen“ und schrammte mit einem schmeichelhaften 4:5-Erfolg nur haarscharf an einer Blamage beim damaligen Regionalligist in Rostock vorbei – Endstation Runde 1 für die NASENBÄREN. Ein Jahr später dann das Aus in Runde Zwei, als der damalige Vizemeister aus Bissendorf vielleicht sogar mehr als eine Nummer zu groß für die Mecklenburger war. Auch 2008 scheiterte man an den „Bissendorfer Panthern“, diesmal jedoch erst im Viertelfinale. Schritt für Schritt wollte man sich den Pokalwettbewerb erschließen und sich möglichst Jahr für Jahr verbessern, doch 2009 war bereits im Achtelfinale Schluss, als man auswärts beim Süd-Bundesligisten „Uedesheim Chiefs“ ersatzgeschwächt und unglücklich mit 9:6 unterlag. Da man, angesichts der ohnehin schwierigen Personalsituation, letztes Jahr gar nicht erst für den Pokalwettbewerb meldete, schonte man seine Kräfte und es blieben lediglich die ohnehin kräftezehrenden Fahrten zu den Liga-Auswärtspartien.

Doch dieses Jahr soll alles anders werden, denn dieses Jahr möchten die Nordlichter wieder vorn mitmischen und mit dem Losglück, das zuletzt dann häufig fehlte, endlich wieder an die erfolgreichen Pokal-Traditionen anknüpfen.
Doch noch bevor die Fans in den potentiellen Genuss eines Pokal-Heimspiels kommen können, hat Fortuna leider erneut viel NASENBÄREN-Schweiß und die Auswärtspartie bei den „Piranhas Oberhausen“ gestellt. Der Regionalligist aus dem Ruhrgebiet bewies bereits in den Spielzeiten 2002-2004 sowie in den vergangenen 3 Jahren sein Geschick in den beiden obersten Ligen, bevor auch sie, bedingt vor allem durch starke Abwanderung von Führungsspielern, nach der letzten Saison den Gang in die Regionalliga antreten mussten. Dabei liegt das Augenmerk des Vereins nun, trotz eines Angebotes der Ligenleitung als Nachrücker in der 2. Liga zu verbleiben, vor allem auf Konsolidierung und der Formung einer neuen Mannschaft unter Einbeziehung vielen ihrer talentierten Nachwuchskräfte. Bis auf eine Damenmannschaft, stellen die Piranhas sonst nämlich in allen Altersklassen, von den Bambini bis zu den Herren, Teams zum Spielbetrieb in den entsprechenden Ligen.
Da auch in der Regionalliga-Mitte, der neuen sportlichen Heimat der Raubfische, die Saison gerade erst begonnen hat, lässt sich noch nicht allzu viel über das Gelingen dieses Vorsatzes ablesen, doch das Auftaktspiel konnten die Oberhausener gegen die „Mendener Mambas II“ bereits mit 3:9 für sich entscheiden, wobei sich vor allem Neuzugang Lasse Maluga von den „Bochum Lakers“ mit 6 Punkten (4 Tore / 2 Vorlagen) und seine Sturmpartner bereits positiv hervortun konnten.
Wie schon in der Vorwoche stehen den NASENBÄREN hingegen wahrscheinlich nur begrenzte personelle Mittel zur Verfügung, sodass auch diese Partie wieder ein Vabanquespiel zu werden droht. Vereins-Lokomotive Christian Ciupka hofft trotzdem auf den einen oder anderen Akteur, dessen Teilnahme Anfang der Woche noch nicht ganz feststand, um nicht schon in der ersten Runde die Segel streichen zu müssen. Wir drücken die Daumen!

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