… und es geht schon wieder los!

PREVIEW:

1. Spieltag 2.BuLi-Nord: Fireballs Sterkrade vs. NASENBÄREN So. 13.03.2011,

 

Rostock, 08.03.2011

Nicht nur den Fans kommt es sicher so vor, als wäre gerade vorgestern erst der Saisonabschluss gefeiert worden, da starten die NASENBÄREN schon in die neue Spielzeit. Nachdem man in seiner dritten Oberhaus-Saison sportlich leider etwas Federn lassen musste, stellen sich die Ostseestädter nun in der 2. Bundesliga dem sportlichen Neuanfang mit Partien gegen alte Weggefährten, wie die Hamburg Sharks, die SaltCityBoars Lüneburg oder die zweiten Garnitur aus Bissendorf sowie neuen Kontrahenten, z.B. die Bremerhaven Whales, die Flensborg Vikings oder die Holtenau Huskies.
Bevor die Mecklenburger jedoch am Samstag, den 02.04.2011, zum ersten Mal in eigener Halle gegen die Bremerhaven Whales loslegen können, stehen zunächst 2 Auswärtspartien auf dem Programm. Neben dem Auftaktmatch in Liga Zwei gegen die Fireballs Sterkrade, am 13.03.2011, müssen die NASENBÄREN knapp eine Woche später dann im ISHD-Pokal beim Regionalligisten Piranhas Oberhausen antreten.
Bis dahin gestaltet sich der alljährliche Saisonstart der Skaterhockey-Cracks von der Küste jedoch mühsam wie eh und je – zu viele der Stammakteure sind z.T. noch bis in den April hinein bei ihren Aufgaben im Eishockeysport gebunden. Trotzdem hofft Vereins-Chef Christian Ciupka, am kommenden Wochenende auf eine kleine aber motivierte Rumpftruppe. Trotz individuellen Trainingsprogramms über den Winter haben viele der Jungs bislang jedoch kaum zusammen Spielpraxis sammeln können, oder gar verschiedene  Reihenaufstellung probiert. „Das ist natürlich ein Nachteil“, gibt Ciupka unumwunden zu, „aber eigentlich ja jede Saison bei uns so. Am Sonntag geht es vor allem darum, nicht gleich zu viel Boden zu verlieren und sofort ins Hintertreffen zu geraten. Wenn wir vernünftig spielen, können wir vielleicht sogar punkten.“. Mit einem Gesamtausblick für die Saison hält er sich jedoch bislang zurück, das allgemeine und individuelle Niveau sei nicht nur in der Ersten Bundesliga gestiegen, sagt er. Sogar viele der bekannten Gegner weisen eine Reihe völlig neue Gesichter auf. Da gilt es sich erst einmal einzusortieren. „Die Fireballs hatten auch in der vergangenen Saison, dank guter Leistungen, mit dem Abstiegskampf in Liga Zwei nichts zu tun und können, aufgrund vorbildlicher Nachwuchsarbeit, immer wieder ein paar neue junge Spieler an das Niveau bei den Herren heranführen.“ erinnert sich Ciupka. „Läuferisch könnte das für uns ’ältere Herren’ eventuell schon ganz schön eng werden.“
„Und selbst wenn es am Saisonbeginn bei uns immer etwas holpert, bin ich zuversichtlich, dass wir hinten heraus durchaus eine gute Rolle im Feld der insgesamt 9 Teams spielen können.“ Seine Hoffnungen ruhen vor allem auf der etwas verbesserten Tiefe des NASENBÄREN-Kaders, dem die meisten Akteure treu geblieben sind und für den er ein paar neue Gesichter verpflichten konnte. Neben vielen Gründungsmitgliedern, wie Alexander Thiel und Jörn Rydin, sowie positiven Erscheinungen aus der letzten Spielzeit, wie Robin Kühn und Robert Eichelbaum, schnüren nun sowohl alte Weggefährten, wie Christian Schulz, als auch einige gänzlich neue Spieler zukünftig (wieder) ihre Skates an der Warnow.
Doch wo Fußball-Trainer die Spielerrotation als Luxusproblem begreifen, zwingt die schiere Verletzungssorge die NASENBÄREN, Stammgoalie Felix Thomas noch mehr Genesungszeit einzuräumen und im Premierenspiel auf die Dienste von Skaterhockey-Newcomer Markus Strohschuh zurückzugreifen, der sonst den Kasten des Eishockeyteams unter dem Dach der NASENBÄREN, den „Kodiaks“, sauberhält.
Man darf also nicht nur auf den aktuellen Kader der Rostocker gespannt sein, sondern sollte sich ruhig das eine oder andere Mal überraschen lassen, was die Warnowstädter personell im Laufe der Saison noch so aus dem Hut zaubern. So muss es den Fans nicht bange sein, dass in der Arena im Bertha-von-Suttner-Ring im Sommer Langeweile aufkommt.

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