"NEWS": NASENBÄREN International :-)

Was geschiet, wenn man ein paar NASENBÄREN mit nach Mallorca nimmt?


30./31.10.2010, Palma de Mallorca

"Vorberichterstattung":

Mit einem gemischten Team aus Spielern der Hamburg Sharks und der Rostocker Nasenbären (Obernasenbär Christian „Spock“ Ciupka und Torhüter Felix „Johnny Granato“ Thomas) traten 11 Spieler als die „Hamburg Rammlers“ bei dem mit 11 Mannschaften besetzten internationalen Turnier in Palma de Mallorca an. Dabei waren unter anderem ein Team aus Mallorca, eins aus den Niederlanden und neun Teams aus ganz Deutschland.

Die ursprüngliche Idee zu diesem Turnier stammte von den sog. Bex-Bunnys, einer bunt gemischten Inlinehockey-Mannschaft aus Deutschland.

Nachdem bekannt wurde, dass die Bex-Bunnys Teilnehmer für dieses unter dem Motto „Bunnys, Beer und Ballermann“ stehenden Turniers suchten, fasste sich der Hamburger und ursprüngliche Stralsunder Andreas Kühn ein Herz und schickte eine Rundmail an alle potenziellen Mitstreiter. Schnell fanden sich 11 begeisterte Weggefährten und die Bewerbung für das Turnier wurde angenommen.

Nach der individuellen Anreise, einige waren bereits mehrere Tage vor Turnierbeginn angereist, traf die Reisegruppe Kühn/Ciupka/Thomas am 28.10.2010 auf der beliebtesten Urlaubsinsel der Deutschen ein. Mit einem Mietwagen erkundete die Reisegruppe an den ersten beiden Tagen die Insel und stellte dabei fest, dass es doch sehr viele „schöne“ Dinge auf der Insel zu entdecken gibt und es die ideale Umgebung zum Segeln und Fahrrad fahren wäre. Zum Erstaunen seiner beiden Mitstreiter stellte Obernasenbär Ciupka fest, dass es auf der Insel viele „Fincen“ gibt. Ob er damit eine einheimische Vogelart oder die vielen schönen mediterranen Unterkünfte der Mallorquiner meinte, blieb bis zuletzt offen.

Die alltägliche Abendgestaltung bot ein breites kulturelles Programm, so wurde abwechselnd bei wohlschmeckenden Kaltgetränken im „Oberbayern“ und in der Schinkenstraße im „Bierkönig“ Kontakt zu den anderen Mannschaften oder zum anderen Geschlecht gesucht.

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Turnierverlauf:

Mehr oder minder angeschlagen fand am Samstag den 30.11.2010 die Gruppenphase statt. Die 11 Mannschaften waren in zwei Gruppen zu 6 und 5 Mannschaften eingeteilt.
Ob Zufall oder nicht, die Hamburg Rammlers bestritten um 09:00 Uhr morgens das erste Spiel des Turniers und gingen als Sieger vom Feld. Drei der vier darauf folgenden Spiele konnten die Hamburger für sich entscheiden, nur das Spiel gegen den späteren Finalisten Darmstadt Blizzards ging verloren.
Mit den 4 Siegen aus 5 Spielen standen die Rammlers bereits für Sonntag als Halbfinalist fest. Gegner sollte dort die Mannschaft aus Krefeld werden.

Nachdem man den ersten Turniertag wieder in den bekannten Lokalitäten ausklingen ließ, kam es am Sonntag zum ersten K.O.-Spiel für die Rammlers. Obwohl Krefeld als Mitfavorit für den Turniersieg gehandelt wurde, schickte man sie mit 7:0 zurück an die Theke, an der sie sich am Abend zuvor offensichtlich zu lange aufgehalten hatten.
Danach kam es wie es kommen musste. Im Finale warteten ausgerechnet die Darmstädter auf die Rammlers, gegen die man bereits in der Gruppenphase deutlich mit 2:5 unterlag.
Mit neuen Vorsätzen gingen die Rammlers ins Finale, wurden jedoch kalt erwischt und lagen nach 10min. bereits wieder klar mit 0:4 hinten.
Doch was dann geschah, lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Durch kleine Nicklichkeiten und etwas zu selbstsicheres Auftreten hatten sich die Darmstädter in ihren Spielen zuvor bereits den Unmut der anderen Mannschaft zugezogen, so dass im Finale sämtliche Mannschaften von den Rängen für die Rammlers brüllten und sie mit dem Anfeuerungsspruch „Wir sind alles Hamburger Jungs“ wieder nach vorne und zu einer noch nie da gewesenen Aufholjagd trieben.
Durch wunderschöne Tore von den Rammlern „Ravenator“, „Brezelhuber“ und „Spock“ kam man wieder heran, wurde jedoch durch ein weiteres Tor der Darmstädter wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Eine Minute vor Schluss nahmen die Rammlers dann ihren Torhüter für einen zusätzlichen Spieler vom Feld, da man zwischenzeitlich auf 4:5 herangekommen war und unbedingt noch den Ausgleich schaffen wollte. Als sich die Darmstädter 10 Sekunden vor Spielende mit einem Befreiungsschlag aus ihrer Spielhälfte befreien konnten, dachten viele schon an ein jähes Ende der Rammlers. Doch weit gefehlt, denn mit einem Verzweiflungsschuss des Rammlers „Diego“ Mittner aus der eigenen Hälfte, schlug der Puck 1,2 Sekunden vor Spielende viel umjubelt im Tor der Darmstädter ein. Die Darmstädter waren geschockt und die Halle feierte die Rammlers bereits wie einen Turniersieger.
Das nun folgende Penaltyschießen ließ die Spannung noch einmal steigen. Drei Schützen von jedem Team sollten die Entscheidung herbeiführen.
Als der letzte Darmstädter Schütze verwandelte und nur noch ein Rammler übrig war, standen die Rammlers bereits wieder am Abgrund. Doch ein eiskalter „Brezelhuber“ zog das Eisen noch einmal aus dem Feuer, so dass es im K.O.-System weiterging.
Im K.O.-System stand es 1:1 (wieder war es „Brezelhuber, der eine drohende Niederlage abwendete), jeweils ein Treffer und zweimal verschossen auf jeder Seite, als der Rammlers Torhüter mit einem starken Save den Darmstädter Schützen ganz alt aussehen ließ.
Nun war es als also an „Zinki“ eine Vorentscheidung herbeizuführen. Mit einem Schuss von der rechten Seite aus spitzem Winkel setzte er den Puck an den linken Innenpfosten -…und von da aus ins TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR!
Somit standen die HAMBURG RAMMLERS als Turniersieger fest. Der Jubel kannte danach keine Grenzen mehr. Zusammen mit den anderen Mannschaften feierte man noch Minuten lang auf dem Feld.

Die Siegerehrung fand abends in einem extra angemieteten Strandclub in Arenal statt.
Der Rammler „Brezelhuber“ wurde dabei zum Spieler des Turniers gewählt und mit einem kleinen Pokal ausgezeichnet.
Die Krefelder, die im Halbfinale noch deutlich gegen die Rammlers verloren, wurden mit dem inoffiziellen Turniersiegerpokal gekrönt, sie wurden Partypokalsieger.
Mit dem Pokal in der Hand und den Siegertrikots über dem Leib begaben sich die Rammlers danach auf Partytour durch Arenal und ließen sich den einen oder anderen Schluck aus dem Pokal schmecken.

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Mit einem breiten Grinsen und leichten Kopfschmerzen machte sich die Reisegruppe Kühn/Ciupka/Thomas am 01.11.2010 dann zurück auf den Weg in die Heimat.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal für eine perfekte Organisation und jede Menge Spaß bei den Organisatoren und Helfern der Bex-Bunnys bedanken. DANKE SCHÖN!

Und sollte es im kommenden Jahr zu dem angekündigten Turnier in Las Vegas kommen, bitte dran denken den letzten Turniersieger einzuladen. ;)


Aufstellung Hamburg Rammlers:

Tor:
Felix „Johnny Granato“ Thomas

Feldspieler:
Thomas „Pogo“ Vieten, Thomas „Vader“ Veddermann, Florian „Ravenator“ von Raven, Mario „Brezelhuber“ Breneizeris, Björn „Käptn Fieber“ Lehnen, Patrick „Zinki“ Zink, Thomas „Diego“ Mittner, Christian „Spock“ Ciupka, Dennis „Lumpi“ Meyer, Andreas „Aggrokühni“ Kühn

Betreuer:
Cookie, der Mann vom Bierkönigpodest


Weitere Infos zum Turnier unter: www.bex-bunnys.de (F. T.)




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