Kleine Nasenbären sind auch im Sommer los

News vom NASENBÄREN-Nachwuchs

Rostock, 18.07.2010,  

... doch nicht im Rostocker Zoo, wie man vermuten könnte. Der Nasenbären-Nachwuchs tummelt sich jeden Dienstag (auch in den Sommerferien) in der Sporthalle Danziger Straße in Lütten Klein. Dabei handelt es sich nicht um die kleinen und verspielten Tiere. Es sind bis zu 20 Mädchen und Jungen, die unter fachkundiger Anleitung das Inline-Skaterhockey erlernen wollen. Die jüngere Gruppe der meist noch Vorschulkinder übt erst einmal, überhaupt auf Rollen richtig voran zu kommen. Unter Anleitung der geduldigen Norbert Sieber und Jens Hagen geht es step-by-step vorwärts. Erst wird das richtige Stehen auf den Inline-Skatern geübt und dann die ersten Schritte und Schrittwechsel gewagt. Auch das Bremsen und Anhalten will gekonnt sein. Auf dem größeren Teil der Hallenfläche üben die älteren Kinder, die sich auf den Rollen schon sehr schnell und geschickt bewegen können. Und einige von ihnen sehen in ihrer schmucken Montur mit Helm und Schläger schon wie richtige Nasenbären-Kämpfer aus. „Uns geht es hier noch nicht um irgendwelche taktischen Dinge“, erzählt Thilo Manschus. Der Keeper des Bundesligateams leitet gemeinsam mit Robert Eichelbaum, Jens Kugler und Matthias Burmeister die Übungsstunden des Nasenbären-Nachwuchses. „Dabei nutzen wir den natürlichen Drang der Kinder nach Bewegung. Und welch schnelle Fortschritte die Lütten machen, dass kann man von Training zu Training beobachten“, so Thilo Manschus. Bis zu 40 Kinder könnten unter den gewärtigen Bedingungen im Rostocker Inline-Skaterhockey-Verein trainieren. „Wer das richtige Laufen erlernen und später dann auch in einem Nasenbären-Team spielen will, ist jeden Dienstag ab 16.30 Uhr herzlich willkommen“, ruft der fast 21-jährige Übungsleiter zum Mitmachen auf. „Wir wenden uns auch an die Kinder unserer ausländischen Mitbürger, denn wir möchten über unseren Sport so einen Beitrag zur Integration leisten. Dazu gibt schon konkrete Vorstellungen, die dann ab September umgesetzt werden sollen.“ Deshalb wollen sich die Vereinsverantwortlichen um Nasenbären-Chef Christian Ciupka auch um eine weitere Trainingszeit kümmern. Schon im Herbst soll ein kleines Nachwuchsteam stehen, das dann die ersten Spiele bestreitet. „In Mecklenburg-Vorpommern gibt es dazu noch keine großen Möglichkeiten, aber in Berlin und in den alten Bundesländern sind schon richtige Ligen für die jüngsten Rollhockeyspieler in Betrieb. Da bekommen wir sicher die erforderliche Unterstützung“, meint Thilo Manschus anschließend und wendet sich der nächsten Übung mit den Mädchen und Jungen zu.

auch Mädchen sind hier gern gesehen
Cara „Wirbelwind“ Fittkau (7): „Ich bewege mich viel und laufe gerne Inlineskating. Und wenn man das in der Gruppe machen kann, dann ist der Spaß doppelt so groß. Außerdem bringt das Laufen Kraft und Ausdauer auch für den Sport in der Schule.“

Training ist eine schweißtreibende Sache
Ole Gau (11): „Ich habe etwas fürs Sporttreiben in der Nähe gesucht. So bin ich bei den Nasenbären gelandet und geblieben. Es macht mir viel Spaß. Und in jedem Training lerne ich was dazu.“

Nasenbären-Nachwuchs-Training
Jeden Dienstag zwischen 16.30 und 18.00 Uhr sind die jungen Nasenbären in der Sporthalle Danziger Straße in Lütten Klein los.

Fotos:  Klaus-Peter Kudruhs

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