PREVIEW: Junge Nasenbären müssen ins kalte Wasser

Vorschau 11. & 12. Spieltag 2. BuLi-Nord:
Samurai Iserlohn vs. NASENBÄREN & Rockets Essen vs. NASENBÄREN


ROSTOCK, 28.05.2010  

Für die Rostocker Nasenbären lief der erste Teil der Saison in der ersten Bundesliga Nord im Inline-Skaterhockey nicht optimal. Bei mehrfacher Personalnot und trainingsbedingtem Rückstand vor allem in der Athletik gab es in den bisherigen zehn Meisterschaftsspielen erst einen Sieg und ein Unentschieden. Das bedeutet für das Rostocker Team drei Punkte und als Tabellenelfter die rote Laterne in der Liga. Gleich mit zwei Begegnungen, am Sonnabend bei den Samurai Iserlohn (10 Punkte, 6.) und am Sonntag beim SHC Essen (11, 5.), starten die Nasenbären in den zweiten Teil der Saison, der die erforderlichen Zähler für den Klassenerhalt bringen soll. Ob es gleich mit einem Punktgewinn in Iserlohn oder Essen klappt, bleibt abzuwarten. „Wir werden alles versuchen. Dazu können wir diesmal mit zwei kompletten Reihen, also mit acht Spielern und zwei Torhütern auf Reisen gehen. Das ist schon nicht die schlechteste Voraussetzung“, so Nasenbären-Anführer Christian Ciupka. Er und sein erfahrener Teamkollege Christian Herrmann haben neben den beiden Torhütern Felix Thomas und Thilo Manschus am Wochenende aber fast ausschließlich Jung-Nasenbären wie Felix Birkholz, Tommy Jacobs, Torge Schwandt, Robert Eichelbaum und den talentierten Robin Kühn zur Seite. „Die jungen Spieler müssen ins kalte Wasser. Mal sehen wie es ausgeht“, ist der Leit-Nasenbär vorsichtig optimistisch. Dabei denkt Christian Ciupka auch an die kleinen Spielflächen bei beiden Kontrahenten. Sie kommen der Rostocker Spielweise entgegen. Wenn sich die Nasenbären die Kräfte über die drei Drittel gut einteilen und die Hauptakteure der Gegner in den Griff bekommen, dann ist durchaus eine Überraschung drin. Bei den Samurai in Iserlohn muss vor allem der Spielradius von Pascal Poerschke (20 Tore / 4 Vorlagen) und Marlon Czernohous (12/10) durch eine gute Rostocker Defensive eingeschränkt werden. Am Sonntag in Essen müssen die Nasenbären mit Lars Wegener (10/10), Pierre Klein (11/5) und Benedikt Husten (9/5) gleich auf drei Akteure besonders acht geben, die derzeit in der Top-20-Scorer-Liste der Liga zu finden sind. Da fallen die 20 Punkte von Christian Ciupka (15 Tore / 5 Vorlagen, 8. Platz und einziger Nasenbär in dieser Liste) eher bescheiden aus. Aber er und seine Mitspieler haben sich vorgenommen, dass aus den Auswärtsspielen am Wochenende weitere Zähler mitgebracht werden. Die größeren Chancen rechnet sich Rostock im Sonntagsspiel in Essen aus.


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Klaus-Peter Kudruhs

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