NASENBÄREN blasen zum Halali

PREVIEW: 7. Spieltag BuLi-Nord: NASENBÄREN – SaltCityBoars Lüneburg

 

Rostock, 06.05.2010
„Jagdobjekt“ der NASENBÄREN sollen am kommenden Samstag, den 8. Mai die Salzstadt-Keiler aus der Lüneburger Heide sein. Dabei geht es um 19 Uhr in der Arena im Bertha-von-Suttner-Ring gleich gegen einen der direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Außerdem haben die Warnowstädter, nach der 16:3-Hinspielniederlage zu Beginn der Saison noch eine Rechnung gegen die Truppe um die Goalgetter Sascha Fitzner und „Slava“ Fritz offen. Dementsprechend motiviert und beflügelt gehen die Rostocker nach ihrem Heimsieg gegen die Maidy Dogs aus Ahaus in die Partie gegen die Niedersachsen. Sie brennen förmlich darauf  und wollen den Schwung nutzen, endlich auch mit guten personellen Vorraussetzungen versehen, sich nochmals zu steigern und gleich den zweiten Saisonsieg in Folge einzufahren. Die NASENBÄREN werden zum „Nordderby“ wohl ein ähnliches Team wie letztes Wochenende aufs Parkett schicken können und hoffen, gegen die Keiler über taktische Disziplin und Vermeidung von Strafzeiten zum Erfolg zu kommen. Im zuletzt noch schwachen Überzahlspiel sieht man indes noch weiteres Potential, sich zu verbessern, und auch vom gemeinsamen Training aller bislang verletzten oder verhinderten Akteure unter der Woche verspricht man sich an der Ostsee ein noch gesteigertes Spielverständnis und Zusammenspiel als zuletzt gezeigt.
Die Boars hingegen blicken momentan auf eine längere Durststrecke zurück. Nach dem Auftaktsieg gegen die NASENBÄREN folgte eine bittere 3:9-Heimniederlage gegen den Aufsteiger „Berlin Buffalos“ und die 5 darauf folgenden Spiele auswärts brachten den Salzstädtern keinerlei Erfolg, obwohl man sowohl in Menden (9:7) und auch in Ahaus (7:6) wirklich dicht dran war und zumeist nur unglücklich verlor. Trotz allem haben sich Tim Christian Hauck, von den „CrashEagles“ Kaarst nach Lüneburg gewechselt, und auch Neuzugang Patrick Volkert von den „Hamburg Sharks“ bislang gut ins Team integriert und verstärken den ohnehin schon sehr homogenen Kader punktuell noch einmal. Es wird am Samstag also wahrlich nicht leichter, denn mit angeschlagenen verwundeten „Wildsäuen“ sollte man äußerst vorsichtig umgehen. ;-)
Zudem haben die Gäste, ähnlich wie die NASENBÄREN jetzt im Mai, am Ende der Saison eine 6 Spiele lange Phase von Heimpartien, in denen sie sicher im Endspurt um den Klassenerhalt auch den einen oder anderen zusätzlichen Punkt erkämpfen werden. Insofern ist die Begegnung zwischen den Rostockern und Gästen vom Kalkberg also schon so etwas wie eines der vorgezogenen Abstiegsduelle dar, in dem dann jene 2 Punkte am Ende sogar wie 4 zählen könnten.
Um die NASENBÄREN im sportlichen Kampf gegen die Salzstadt-Keiler anzufeuern, hoffen und vertrauen die Mecklenburger natürlich wieder auf die lautstarke Unterstützung ihres fünften Feldspielers, ihrer vielen treuen Zuschauer und Fans hinter der Bande, um diesen Samstagabend zu einem gemeinsamen Erfolg werden zu lassen.

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