PREVIEW: ... mit halber Kraft nach Oldenburg

8.Spieltag 1. BuLi-Nord: Pumpkins Oldenburg – NASENBÄREN, So. 14.06.2009


Rostock, 11.06.2009

Wie zu Halloween wollten die NASENBÄREN auch bei Ihrem Auswärtstrip am Sonntag zum Rückspiel in Oldenburg, ausziehen, um in der (Tabellen-)Nachbarschaft nach „Süßem“, in Form von Punkten, zu jagen und ordentlich „Saures“, in Form von Toren, auszuteilen. Keine Angst, sie werden dabei keine Fratzen in die Kürbisse schneiden, war doch das erste Zusammentreffen mit den Pumpkins am 5. Spieltag Anfang Mai, trotz aller sportlichen Rivalität, abseits des Platzes doch sehr entspannt.

Grund dafür könnte gewesen sein, dass sich die Oldenburger als sehr angenehme Gäste erwiesen und die Punkte artig in Rostock ließen. So einfach werden es die Schützling von Coach Gerd Mueller es den Warnowstädtern in ihrem Heimspiel aber sicher nicht machen, stehen für den Aufsteiger doch bislang erst 2 Zähler zubuche, die sie beim Auswärtsderby in Ahaus erbeuteten. Bislang durchaus aussichtsreich gestartet, hatten die Liga-Neulinge oft nicht nur Pech, sondern ab und an auch zu wenig Puste, um über die vollen 60 Minuten konstant zu agieren und gaben so allzu häufig enge Spiele am Ende noch unnötig aus der Hand. Erschwerend kommt für die Niedersachsen hinzu, dass, mit Robert Eefting, einer ihrer beständigsten Scorer zur Konkurrenz abgewandert ist. Highlander-Coach Norbert Krause gelang es, den Niederländer, der unter Peter Elesen auch das National-Trikot der „Oranjes“ trägt, ins Sauerland zu lotsen, um die Lüdenscheider im Kampf um den Titel noch einmal gezielt um den „Fliegenden Holländer“ zu verstärken.
Für die NASENBÄREN ist es wieder eine der eher ungeliebten Auswärtspartien, bei den man auch in dieser Spielzeit allzu häufig nur in Minimalbesetzung auflaufen konnte. Spielertrainer Christian Ciupka plagen indes noch zusätzliche Personalsorgen, zieht es doch, mit Ronny Schneider und David Hördler, gleich zwei seiner Eishockey-Cracks zu Beginn der Winter-Saison zum Oberliga-Aufsteiger EHC „Westfalen Elche“ nach Dortmund. Nach dem Rückzug der „Rostocker Piranhas“ aus der Eishockey-Oberliga mussten sich die beiden NASENBÄREN nach einem neuen Arbeitgeber umschauen, der ihnen jedoch den Verzicht auf den Skaterhockey-Sport im Sommer nahe legte, um etwaigen Verletzungen bis zum Saisonstart vorzubeugen. Alles in allem wird dies so also keine leichte Aufgabe unter diesen schwierigen Voraussetzungen.

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